PODIUM ESSLINGEN
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Bild - Wagners Ringlicht

Wagners Ringlicht

Die Dreharbeiten zur TikTok-Oper OK Tannhäuser haben begonnen! Zeit für erste Reflexionen. TikTok: Mensch singt stumm ins Handy. Oper: Hundertzwanzig als „Ägypter“ verkleidete weiße Menschen ziehen mit Styropor-Zeptern und zweidimensionalen Gips-Sonnebarken unter den Augen eines von stoischen geölten Männern getragenen „Pharao“ vorbei, ein „Triumphzug“ in üppiger Kulisse zwischen Barock, Camp und Cringe. Also, sagen wir mal so: Ohne die künstlerische Kreativität der immer wieder außergewöhnlich einfallsreichen content creators kleinreden zu wollen – die Grundvoraussetzung einer Oper scheint doch um ein paar Ecken aufreibender, aufwändiger und kostspieliger. Andererseits: Erreicht die TikTok-Aufführung eben schnell Millionen Menschen. Wenn nicht gerade „Aida”-Kitsch gegeben wird, bleiben insbesondere kleinere Häuser hingegen eher leer. Andererseits: TikTok ist ein Mitmach-Medium. Die Oper verpflichtet zum Zuhören. Das soziale Medium TikTok und die Kunstform der Oper liegen scheinbar also meilenweit voneinander entfernt. Wie macht man das also: Eine interaktive Oper für ein Soziales Netzwerk, oder konkreter: einen queeren „Tannhäuser“ für TikTok? -> Zm Blogbeitrag von Steffen Greiner

Zerfließe, mein Herze, in Fluten der Zähren

Die Johannespassion von J.S. Bach wird in dieser Produktion von PODIUM Esslingen zu einem intensiven und fesselnden Erlebnis mit einem Sänger, Cembalo und Orgel sowie Schlagwerk verdichtet. Der isländische Tenor Benedikt Kristjánsson erzählt ausgehend vom Evangelisten die komplette Passion und nimmt verschiedene Rolle ein, singt dabei auch die Alt- und Sopranarien. Die Cembalistin und Organistin Elina Albach und der Schlagzeuger Philipp Lamprecht zeichnen mit ihrer farbenreichen Bearbeitung das Orchester nach. Es entsteht eine neue, zeitgenössische, und doch dem Original gegenüber sehr respektvolle Version, die die ganze Dramatik der Passion auf einen kammermusikalischen Punkt bringt. Das Publikum singt dabei, wie es in der originalen Aufführungspraxis zu Bachs Zeiten üblich war, die Choräle gemeinsam mit den Musiker*innen.

Beethoven im Heute – #bebeethoven

Past Forward, Teil 3: Musik & Technologie

Björk: HOMOGENIC (full album) arr. WOODEN ELEPHANT

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Salome

19 Aug. – Kloster Bebenhausen

Strauss’ monumentale Oper radikal eingedampft: keine Sänger*innen, kein Orchester, nur Geige, Klavier und Übertitel.

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Cosmic Love

20 Aug. – Kloster Bebenhausen

Ein Wandelkonzert durch das Kloster auf der Suche nach kosmischer Liebe.

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Heldinnen! #2

21 Aug. – Kloster Bebenhausen

Ein musikalisch-szenisches Porträt der ukrainischen Komponistin Stefanija Turkewytsch besonders geeignet für Kinder und ihre Familien. Ein Stück von Lisa Pottstock. Künstler*innen Nele Pottstock (Schauspiel), Constanze Negwer (Regie) William Vyvyan Murray (Arrangement) Joosten Ellée (Violine), Veronika Paleeva (Violine), Erin Kirby (Viola), Ragnar Jónsson (Violoncello), Kristina Edin (Kontrabass)

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Penelope

21 Aug. – Kloster Bebenhausen

Sarah Kirkland Sniders genregrenzensprengende Mini-Oper Penelope erzählt von einem Kriegsheimkehrer, von Trauma, Heilung und Liebe. Künstler*innen Isabel Pfefferkorn (Gesang) Joosten Ellée (Violine), Veronika Paleeva (Violine), Erin Kirby (Viola), Ragnar Jónsson (Violoncello), Kristina Edin (Kontrabass), Mathias Halvorsen (Klavier), Paul Ebert (Schlagwerk) Anselm Bieber (Elektronik)